Kaltes Plasma einfach erklärt: so wirkt es auf der Haut
Kaltes Plasma ist Luft, die so viel Energie bekommen hat, dass sich Elektronen von ihren Atomen lösen. Es entsteht bei normalem Luftdruck und bleibt kühl genug, um die Haut zu berühren. In der Kosmetik wirkt es auf die oberste Hautschicht, je nach Gerät als feiner Strom oder als winziger Funke.

Das Wichtigste in Kürze
- Plasma ist nach fest, flüssig und gasförmig der vierte Zustand von Materie.
- Kaltes Plasma entsteht bei normalem Luftdruck und ist nicht heiß.
- Das Ionesis System ionisiert die Umgebungsluft, kein einzelnes Gas.
- Es wirkt auf die Hautoberfläche und ist eine kosmetische Anwendung.
Was ist Plasma überhaupt?
Jeder Stoff ändert seinen Zustand, wenn er Energie bekommt. Eis schmilzt, Wasser verdampft. Bekommt ein Gas noch mehr Energie, lösen sich Elektronen von den Atomen. Übrig bleibt ein Gemisch aus geladenen Teilchen, das nach außen neutral ist. Dieses Gemisch heißt Plasma.
In der Natur kennen Sie Plasma aus Blitzen und aus der Sonne. Dort ist es extrem heiß. Für die Haut braucht es eine andere Form.
Warum ist kaltes Plasma nicht heiß?
Bei kaltem Plasma sind nur die Elektronen sehr energiereich. Das Gas um sie herum bleibt nahe an Raumtemperatur. Deshalb kann es die Haut berühren, ohne sie zu verbrennen. Fachleute sprechen auch von atmosphärischem Plasma, weil es bei normalem Luftdruck entsteht.
Wie macht ein Gerät aus Luft Plasma?
Das Grundgerät erzeugt eine hohe Spannung. Das Handstück leitet sie zu seiner Spitze. Dort, knapp über der Haut, wird die Luft ionisiert. Viele Geräte arbeiten dafür mit einem einzelnen Gas wie Argon. Das Ionesis System von Plasma Health nutzt nach Angaben des Herstellers die Umgebungsluft.
Was macht Plasma auf der Haut?
Je nach Einstellung wirkt Plasma als flächiger Strom oder als Punkt für Punkt gesetzter Funke. Der Hersteller beschreibt unter anderem, dass die Haut gereinigt, die Hautoberfläche erneuert und Pflegewirkstoffe besser aufgenommen werden sollen. Wie stark die Haut reagiert, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Was heißt das für Sie?
Plasma ist kein Wundermittel und kein Ersatz für eine Operation. Es ist eine Technik, die auf die Hautoberfläche wirkt. Genau das macht es für viele interessant: kein Schnitt, bei den meisten Modi keine Nadel und kein chemisches Peeling.
Ein seriöses Studio erklärt Ihnen vorher, welcher Modus für Ihre Haut infrage kommt, was danach zu sehen ist und was es nicht versprechen kann.
Eine Aufgabe für diese Woche
Schreiben Sie drei Fragen auf, die Sie vor einer Behandlung klären möchten, etwa zu Medikamenten, Ausfallzeit und Sonnenschutz. Nehmen Sie den Zettel mit ins Vorgespräch.
Häufige Fragen
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Quellen
- Herstellerangabe: Plasma Health: Plasma Technologien, abgerufen am 16.10.2026
- Prüfbescheinigung: ECM: Certificate of Compliance, Modell „Plasma Health Pro“, gültig bis 09.08.2027
Von Redaktion Plasma Health · Stand 16.10.2026 · geprüft am 16.10.2026. Mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben, von Plasma Health geprüft und freigegeben.






